Archiv der Kategorie: video

anton wassiljew – rendering studies (2011)

hello everybody!
nach der langen pause bin ich schon wieder da! hier ist ein video von mir, in dem es darum geht, dass bilder bzw. existierende musik mit den anderen bildern bzw. mit der anderen musik umkontextualisiert werden.
z.B. wird franz schuberts porträt als medium der transposition für sein lied „auf dem flusse“ behandelt, oder dmitri medvedevs bzw. joseph stalins portrtät als quelle der tonhöhen für die russische hymne, wobei der rhythmus originell bleibt. oder die helligkeit des adornos porträts sortiert samples nach der zugehörigkeit zu e- oder u-musik.

johannes kreidlers kinect studies


ein beispiel dafür, dass man ein glied der kausalkette verändert und deswegen zu einem neuen ergebnis kommt, sind diese schönen transkriptionen der klassischen werke für 3d-sensoren von johannes kreidler.  durch die technischen erweiterungen des musikalischen instruments und/oder durch die ersetzung der traditionellen „schnittstelle“ zwischen dem körper des musikers und dem instrument fängt das instrument an auf die bewegungen anders zu reagieren, obwohl die körperlichen gesten gleich bleiben.

dabei sind z.b.:
helmut lachenmann – „guero“ (1970/1988);
la monte young – composition no. 7, „to be held for a long time“ (1960);
beethoven – eine sonate, langsame satz (zwischen 1795 und 1822);
robert bozzi – „choice 3“ (1966).

( via KULTURTECHNO)

jani christou

das drive von 60er kann man nie wiederherstellen. und das braucht man auch nicht. trotzdem: klassiker zum frühstück: ein paar tolle videos von jani christou:

ein ausschnitt aus strychnine lady (1967):

und anaparastasis i (1968)

(via kontrakadenz)

siggraph-keynote von cory doctorow über copyright

ein vortrag über copyright von cory doctorow,  author, journaisten und kurator von boingboing blog.

via (jörn loviscach)

Getaggt mit

2003: lang, oehring

hier sind zwei orchesterstücke aus der rockigen zeit der neuen musik, die ich sehr mag: dw 8 von bernhard lang (2003) und das blaumeer von helmut oehring (2003).

bernhard lang
differenz / wiederholung 8
für orchesterloops & 2 turntable-Solisten (2003)
dieter kovacic & marina rosenfeld, turntable-Solisten
symphonieorchester des bayerischen rundfunks
dirigent: peter rundel

helmut oehring
das BLAUMEER (aus: einkehrtag) (2003)
for solo trumpet, solo elec-gtr,
soprano (male), large orchestra,
live-electronics (GOGH)/
text: h. oehring
symphonieorchester des bayerischen rundfunks
arno raunig (soprano), bill forman (tpt), jörg wilkendorf (elec-gtr),
cond. martyn brabbins

Getaggt mit

gravitaion als musikerersatz

in japan für werbungszwecke wurde ein riesiges xylophon gebaut, bei dem gravitation die aufgaben des musikers übernimmt. ich war immer überzeugt, dass es neben eu-musik aus europa auch so was wie g-musik aus japan gibt :-).
im video spielt gravitation „jesus bleibet meine freude“ aus bachs kanate „herz und mund und tat und leben“, bwv 147.

via waveformless

endre tót – zero demo (1980)

 

„zero demo“ 1980 by endre tót.

via buuuuuuuuu

the obama board: sampling im dienste des bösen

ein keyboard, das ausschließlich samples aus der obamas inaugurationsrede triggert.  hab auch so was gemacht, aber nicht so radikal.
interessant daran, ob irgendein symantischer zusammenhang möglich ist, damit das ding auch obamakritisch wird?
kann sein natürlich, dass das ausgeschloßen ist, weil alles da ganz genau mathematisch durchgerechnet ist:  eine frage der kombinatorik oder gruppentheorie.

via synthtopia

bilude von pierre schaeffer

hallo everybody!
noch zum thema kontextuelle verfremdung, sampling und keyboarding: bilude von pierre schaeffer.
enjoy!

konzept no. 7 „teaching a cactus classical music“

сценический римейк перформанса джона балдессари „обучение комнатного растения алфавиту“.

http://angelfloresjr.multiply.com/video/item/65/John_Baldessari_Teaching_a_Plant_the_Alphabet_

на сцене: перформер и кактус, окруженный маленькими компьютерными колонками: спереди – сзади – справа – слева – (снизу – сверху). в зале – аналогичная диспозиция колонок относительно публики.
по аналогии с перформансом балдессари, кактусу показывается  портрет композитора, называются его имя и одно из сочинений. затем из колонок, окружающих и кактус, и публику, воспроизводится семпл из названного сочинения.  описанная акция для каждого композитора  повторяется многократно с различными семплами из сочинениями и/или разными сочинениями.
за перформером находится экран, на который при помощи видеокамеры и бимера проецируется увеличенное изображение кактуса и показываемого портрета композитора, музыка которого прививается растению в данный момент.

autoreflexion des mediums

michael takezo chinen verwandelt den memory-zustand eines programms in klang.
hier sind ein paar projekte:

FuckingAudacity: audacity spielt sich selbst ab:


Audacity GUI performance from Michael Takezo Chinen on Vimeo.

und ein text von michael takezo dazu:

Audacity is an open source sound editor. I modified the code so that the sound playback depends upon the physical memory state of the program. Because the memory is dependent upon the user interaction, the user interface (buttons, menus, etc) as well as the structure of user-driven processes (effects, importing files, etc) become a part of the sonification process. The noisy quality of the sound is due to the fact that chunks of uninitialized memory are continuously sent to the audio output.

FuckingWebBrowser: klingt „das innere“ des webbrowsers:


FuckingWebBrowser sonification demo
from Michael Takezo Chinen on Vimeo.

FuckingWebBrowser is a simple open-source WebKit based browser (for which there are thousands of tutorials on how to make in less than 2 minutes on a mac.) I added sonification, which converts the memory state into audio. The quality of sound is noise, but an overall structure is recognizable due to changes in the user interface (while the images load, while I mouse over/scroll, etc), which directly affect computer memory. From 5’30“ on there is a preview of a tool codenamed FuckingFucker, which can attach to any process using its PID or BSD name and sonify a dissasembly of the process’s instructions at runtime (eg. and read the registers on the cpu). In this video FuckingFucker is attached to FuckingWebBrowser providing a double sonification.

http://fuckingsound.com/

video journal von encircled_plus

eine tolle reihe der kurzen alltagsvideos – video journal von encircled_plus.





z0R: ein grenzloses live-museum

ein absolut geniales kunstprojekt: eine seite, auf der man kleine videos, music und sprache mischt und das ergebnis als ein kunstwerk darstellt:  http://z0r.de


hier ist noch ein schönes beispiel mit musik

und hier ist die liste aller videos:
http://index.z0r.de

und der forum: http://board.z0r.de

mitja, danke für den hinweis!