johannes kreidlers kinect studies


ein beispiel dafür, dass man ein glied der kausalkette verändert und deswegen zu einem neuen ergebnis kommt, sind diese schönen transkriptionen der klassischen werke für 3d-sensoren von johannes kreidler.  durch die technischen erweiterungen des musikalischen instruments und/oder durch die ersetzung der traditionellen „schnittstelle“ zwischen dem körper des musikers und dem instrument fängt das instrument an auf die bewegungen anders zu reagieren, obwohl die körperlichen gesten gleich bleiben.

dabei sind z.b.:
helmut lachenmann – „guero“ (1970/1988);
la monte young – composition no. 7, „to be held for a long time“ (1960);
beethoven – eine sonate, langsame satz (zwischen 1795 und 1822);
robert bozzi – „choice 3“ (1966).

( via KULTURTECHNO)

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